Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2026.
Kurz gesagt: Viele Hunde kommen gut ohne Mantel aus, aber kleine, kurzhaarige, schlanke, sehr junge, ältere und frisch geschorene Hunde frieren bei Winterspaziergängen oft, vor allem bei Wind und Regen. Rassen wie Whippet, Greyhound, Chihuahua, Dackel, Französische Bulldogge und Staffordshire Bullterrier profitieren meist von einem Mantel. Rassen mit dichter Unterwolle wie Husky, Malamute und die meisten Labradore brauchen selten einen. Bei nasskaltem Wetter ist ein wasserdichter Mantel mit warmem Futter die praktischste Wahl. Wenn Sie wegen Gesundheit oder Alter Ihres Hundes unsicher sind, fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Welche Hunde brauchen einen Mantel?
| Profitieren meist von einem Mantel | Kommen meist ohne aus |
|---|---|
| Kleine Rassen und Zwerghunde (Chihuahua, Yorkshire Terrier, Zwergpinscher) | Dichtes Fell mit Unterwolle (Husky, Malamute, Samojede, Berner Sennenhund) |
| Kurzes, dünnes Fell (Whippet, Greyhound, Italienisches Windspiel, Staffordshire Bullterrier, Boxer) | Die meisten Labradore, Golden Retriever und Collies bei normalem Winterwetter |
| Kurzbeinige Hunde (Dackel, Corgi, Französische Bulldogge), weil ihr Bauch nasses Gras und Schnee berührt | Sehr aktive Hunde auf langen Läufen, die selbst viel Wärme erzeugen |
| Welpen, ältere Hunde, sehr schlanke Hunde und frisch geschorene Hunde |
Wind und Regen machen einen großen Unterschied. Ein Hund, dem an einem trockenen, windstillen Tag bei 5 °C nicht kalt ist, kann deutlich mehr frieren, sobald er durchnässt im Wind steht.
Anzeichen, dass Ihr Hund friert
- Zittern
- Gekrümmte Haltung oder eingeklemmte Rute
- Anheben der Pfoten
- Langsamer werden, stehen bleiben oder Richtung Heimweg ziehen
- Schutz suchen oder sich zu Hause in Decken einkuscheln
Wenn Sie diese Anzeichen bemerken, gehen Sie nach Hause, trocknen Sie Ihren Hund ab und wärmen Sie ihn auf. Wirkt Ihr Hund sehr matt oder wird er nicht wieder warm, gehört er zum Tierarzt.

Welcher Hundemantel ist der richtige?
- Wasserdicht mit Fleecefutter: der beste Allrounder für nasskalte Winter. Hält Regen draußen und Wärme drinnen. Unser wasserdichter Hundemantel mit Fleecefutter und Geschirr ist ein gutes Beispiel.
- Gefüttert oder wattiert: für die kältesten Tage und für Hunde, die besonders frieren – etwa der wasserdichte Winter-Hundemantel mit integriertem Geschirr.
- 2-in-1-Mantel mit integriertem Geschirr: Die Leine wird direkt am Mantel eingehakt, ein separates Geschirr darunter ist nicht nötig. Sehen Sie sich den wasserdichten 2-in-1-Hundemantel an.
- Reflektierende Details: lohnen sich für dunkle Wintermorgen und -abende.

So messen Sie Ihren Hund für einen Mantel aus
- Rückenlänge: Messen Sie vom Halsansatz (dort, wo das Halsband sitzt) bis zum Rutenansatz. Das ist das wichtigste Maß.
- Brustumfang: Messen Sie rund um die breiteste Stelle des Brustkorbs, direkt hinter den Vorderbeinen.
- Halsumfang: Messen Sie rund um den Hals, dort, wo das Halsband sitzt.
Messen Sie mit einem weichen Maßband, während Ihr Hund steht. Liegt Ihr Hund zwischen zwei Größen, wählen Sie die größere und passen Sie die Riemen an. Sitzt der Mantel gut, passen zwei Finger darunter, und Schultern und Beine bleiben frei beweglich. Auf jeder Produktseite finden Sie eine Größentabelle, und wenn Sie Hilfe bei der Auswahl möchten, schicken Sie uns Ihre Maße einfach per E-Mail.

Brauchen Hunde im Winter Schuhe?
Für normale Spaziergänge brauchen die meisten Hunde keine Schuhe, aber sie können helfen, wenn:
- die Gehwege mit Streusalz behandelt sind, das die Pfotenballen reizen und austrocknen kann.
- es tiefen oder festgetretenen Schnee gibt, der sich bei langhaarigen Hunden zwischen den Zehen zu Klumpen ballen kann.
- Ihr Hund empfindliche oder wunde Pfoten hat.
Gewöhnen Sie Ihren Hund zuerst drinnen mit Leckerlis langsam an die Schuhe, bevor Sie sie draußen nutzen. Ob mit oder ohne Schuhe: Wischen Sie die Pfoten nach Spaziergängen auf gestreuten Wegen mit einem feuchten Tuch ab. Unsere wasserdichten Hundeschuhe mit Riemen halten dank verstellbarer Verschlüsse sicher.

So bleibt Ihr Hund zu Hause warm
- Trocknen Sie Ihren Hund nach nassen Spaziergängen gründlich ab, besonders Bauch und Beine.
- Geben Sie ihm ein erhöhtes oder gepolstertes Bett abseits von Zugluft und kaltem Boden. Ein Memory-Schaum-Hundebett mit Rand hält ihn vom kalten Boden fern und lässt sich dank waschbarem Bezug leicht sauber halten.
- Schützen Sie Ihr Auto vor matschigen, nassen Pfoten mit einem Hunde-Rücksitzbezug.

Häufige Fragen
Ab welcher Temperatur braucht ein Hund einen Mantel?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Kleine, dünnhaarige, junge oder ältere Hunde können an kühlen, nassen Tagen schon deutlich über dem Gefrierpunkt frieren, während Rassen mit dichtem Fell sich auch bei Minusgraden wohlfühlen. Achten Sie auf Anzeichen, dass Ihr Hund friert, und berücksichtigen Sie Wind und Regen.
Ist es Tierquälerei, einem Hund einen Mantel anzuziehen?
Nein, solange er gut sitzt und Ihr Hund sich wohlfühlt. Für Hunde, die schnell frieren, macht ein Mantel Winterspaziergänge angenehmer. Verzichten Sie darauf, wenn Ihrem Hund sichtlich zu warm ist oder er hechelt.
Sollte mein Hund auch drinnen einen Mantel tragen?
In der Regel nicht. Ziehen Sie den Mantel aus, sobald Sie zu Hause sind, damit Ihr Hund nicht überhitzt, und bieten Sie ihm stattdessen ein warmes Bett an.
Welche Größe braucht mein Hund?
Messen Sie die Rückenlänge vom Halsansatz bis zum Rutenansatz sowie den Brustumfang und vergleichen Sie die Werte mit der Größentabelle. Liegt Ihr Hund zwischen zwei Größen, nehmen Sie die größere und passen Sie die Riemen an.
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